
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, bestärkt sie in ihrer Suche nach der eigenen Stimme und den Mut zur Veränderung. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
Eintritt: 10/9 Euro
mit Emma Campàs, Gitarre und Gesang und spanischen Weinen
CLAUDE DEBUSSY: Deux Danses (Original-Version für 2 Klaviere des Komponisten)
– Danse sacrée
– Danse profane
CARL REINECKE: Bilder aus Süden, Vier Fantasiestücke, Op.86 (Original-Version für 2 Klaviere des Komponisten)
– Gondoliera
– Unter Cypressen
– Boléro
– Neapolitanischer Mandolinenspieler
ALEXANDER BORODIN: Polowetzer Tänze aus der Oper „Fürst Igor“ (Bearb. für 2 Klaviere von Victor Babin)
– PAUSE –
CLAUDE DEBUSSY: Trois Nocturnes (Bearb. für 2 Klaviere von Maurice Ravel)
– Nuages / Wolken
– Fêtes / Feste – Sirènes / Sirenen
MAURICE RAVEL: Rapsodie espagnole (Original-Version für 2 Klaviere des Komponisten)
– Prélude à la nuit
– Malagueña
– Habanera
– Feria
Abendkasse: Euro 30 / 15 erm.
R. Schumann (1810-1856): Nachtstücke, op. 23 (20’)
I. Trauerzug. Mehr langsam, oft zurückhaltend
II. Kuriose Versammlung. Markiert und lebhaft
III. Nächtliches Gelage. Mit grosser Lebhaftigkeit
IV. Rundgesang mit Solostimmen. Ad libitum. Einfach
F. Schubert (1797-1828)/F. Liszt: Der Doppelgänger, aus Schwanengesang (4’)
P. Viardot (1821-1910): Sérénade, aus Deux pièces pour piano (3’)
S. Sciarrino (1947-): Perduto in una città d’acque (7’)
M. Clementi (1752-1832): Fantasie avec variations sur “Au claire de la lune”, op. 48 (9’)
B. Bartók (1881-1945): Im Freien, Sz. 81 (15’)
I. Mit Trommeln und Pfeiffen
II. Barcarolla
III. Musettes
IV. Klänge der Nacht
V. Hetzjagd
Pau Fernández Benlloch, Klavier
Andreas Durban, Rezitation
Eintritt Euro 15 / 8 erm. zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse Euro 20 / 10 erm.
Wade Schumann Diatonic Harmonica, Guitar, Banjitar, Lead Voc
Erik Della Penna Lead- und Background Voc., Banjo, Guitar
Kenneth Bentley Jr. Sousaphone Varun Das Percussion, Drums
Steve Elson Baritone Sax, Tenor Sax, Clarinet, Duduk, Flute
Daisy Castro Violin, vocals
Pamela Fleming Trumpet, Flugelhorn
Vor 25 Jahren entstand in New York etwas, das man vielleicht eher als Phänomen beschreiben muss, denn als herkömmliche Band: Hazmat Modine, gegründet von dem Maler und Professor an der New York Academy of Art Wade Schumann. Seit Hazmat Modine 2007 das erste Mal nach Europa kam, haben sie sich eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Sie spielten nicht nur hier, sondern bereisten auch China, Australien, New Zealand, Malaysia, Brasilien, Mexiko. Ähnlich komplex wie die Musik ist auch ihr Bandname: Hazmat ist ein Kürzel für Hazardous Material (Gefahrengut) und Modine eine bekannte amerikanische Heizlüfterfirma. Äußerst passend für eine Band, die mit ihrer Bläsersektion eine Menge heißer Luft produziert.
VVK 34 Euro (zzgl. Gebühren)
Mozart Eine kleine Nachtmusik
Clara Schumann Klavierkonzert (Fassung für Streichquintett)
Schönberg Verklärte Nacht
Mahler Chamber Orchestra
Hildegard Niebuhr (Violine), Mladen Somborac (Viola) und Frank-Michael Guthmann (Violoncello).
Dazu kommen vier Teilnehmer*innen der MCO Academy in Dortmund (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass), die an Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen studieren.
Solistin: Nina Frey
Eintritt: Abendkasse: Euro 30 / 15 erm.
In Kooperation mit dem Lionsclub Clara und Robert Schumann Bonn
Ensemble Duomo und Sarah Rölli, Sopran
Eintritt: Abendkasse: Euro 30 / 15 erm.
Belén García Burgos, Sopran
Esther Vilar Portillo, Klavier
Ana Beatriz Gouveia, Sopran
Hugo Peres, Klavier
(Pauliina Tukiainen)
Eintritt: Euro 15 / 8 erm. zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: Euro 20 / 10 erm.
Jacob van Eyck (um 1590-1657): ein blinder Blockflötist, der in den Sommermonaten im Garten der Utrechter Janskerk über bekannte Lieder aus ganz Europa improvisierte, und damit vor allem junge, flanierende Paare anzog, von seinen Zeitgenossen als „Orpheus von Utrecht“ bezeichnet.
Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621): ein international gefeierter Organist, der in den Wintermonaten abends auf der Orgel improvisierte und damit vor allem Kaufleute und Vertreter der städtischen Eliten anzog, von seinen Zeitgenossen als „Orpheus von Amsterdam“ bezeichnet.
Im Programm „Orpheus und Orpheus“ begegnen sich die beiden Meister der Improvisation und Variation – im Utrechter Janskerkhof. Von der grünen Linde am Eingang des Gartens, den tuschelnden Liebenden auf den Bänken im Park, der Kirche im Zentrum bis hin zum Tanzplatz. Ein Gartenspaziergang mit Blockflöte und Orgel – mit Moderation, eigenen Arrangements und Improvisationen.
Am Eingang
Jacob van Eyck / Jan Pieterszon Sweelinck
Onder een linde groen
(6 min.)
Zwischen den Hecken
Jacob van Eyck
Laura
Jacob van Eyck / Jan Pieterszoon Sweelinck
Lacrimae Pavane
Jacob van Eyck
Excuse-moy
(16 min.)
In der Kirche
Jacob van Eyck
Onse Vader in Hemelryck Blockflöte solo
Jan Pieterszoon Sweelinck
Toccata a-Moll Orgel solo
(10 min.)
Auf dem Tanzplatz
Jacob van Eyck / Jan Pieterszoon Sweelinck
Malle Sijmen
Jan Pieterszoon Sweelinck
Ballo del Gran Duca
(10 min.)
Am Ausgang
Jacob van Eyck
Wat zalmen op den Avoend doen
Jacob van Eyck
O slaep, o zoete slaep
(11 min.)
Mathis Wolfer, Blockflöte
Theresa Heidler, Orgel
Eintritt: Euro 15 / 8 erm. zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: Euro 20 / 10 erm.
Eintritt 10/9 Euro
Chopin: Etudes op.10
Liszt: Dante Sonate
Schumann: Symphonische Etüden op.13
Das Programm wird durch Improvisationen ergänzt.
Robert Neumann, Klavier
Eintritt: Euro 15 / 8 erm. zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: Euro 20 / 10 erm.
Robert Schumann
Liederkreis op. 39
Sechs Lieder von Nikolaus Lenau und Requiem Op. 90
Franz Schubert
Fischerweise D881
Die Forelle D550
Des Fischers Liebesglück D922
Der Zwerg D771
An Silvia D891
Alinde D904
Wanderers Nachtlied D768
Erlkönig D328
Nacht und Träume D827
Christoph Prégardien, Tenor
Pauliina Tukiainen, Klavier
Abendkasse: Euro 30 / 15 erm.
Brahms Variationen über ein Thema von Schumann op. 22
Mendelssohn: Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“
Fazil Say: “Night”
Stravinsky: Le sacre du printemps von Strawinsky
Klavierduo Schuch/Ensari
Abendkasse: Euro 30 / 15 erm.







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jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse der Spielstätte. Kinder ab 3 Jahren, Schüler, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst, Arbeitslose, Bonn-Ausweis-Inhaber sowie Schwerbehinderte erhalten eine Ermäßigung von 50% auf den Kartenpreis. Bitte zeigen Sie
einen gültigen Ausweis bei der Einlasskontrolle unaufgefordert vor.
Restkarten erhalten Sie, soweit vorhanden, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse der Spielstätte.
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Knauber Bonn
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„Der Schwerpunkt liegt auf der innovativen Beschäftigung mit den berühmten Komponisten der Stadt – Ludwig van Beethoven und Robert Schumann.“ So lautet eins der Ziele für den Bereich Musik im Kulturkonzept der Stadt Bonn. Dieser Gleichklang der Komponisten in einem städtischen Papier wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen, heute jedoch kann er durchaus als ein wesentlicher Erfolg des Bonner Schumannfests gesehen werden.
Das Bonner Schumannfest, 1998 von Andreas Etienne und Markus Schuck, dem heutigen Festival-Leiter, gegründet, hieß in seinen Anfängen „Endenicher Herbst“. Es hatte seine Wurzeln im Bonner Stadtteil Endenich rund um das Schumannhaus, einem Stadtteil, der die größte Dichte an Kulturstätten in der Bundesstadt Bonn hat. 2007 erfolgte die Namensänderung zum Schumannfest, um das Kern-Anliegen des Festivals zu verdeutlichen: die Erinnerung an Robert und Clara Schumann. Robert Schumann verbrachte seine letzten beiden Lebensjahre in Bonn, auf dem Alten Friedhof in Bonn befindet sich das Grab von Robert und Clara Schumann.
Das Schumannfest ist ein ehrenamtlich organisiertes Festival mit hochprofessionellem Anspruch. Mit einem vielfältigen Programm, das klassische Musik, Jazz, Rock, Film, Kabarett, Tanz und Literatur einbezieht, findet es weit über Bonns Grenzen hinaus nationale und internationale Beachtung. Ein besonderes Kennzeichen des Festivals ist die Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Nachwuchs: Das Schumannfest versteht sich als junges Festival und gibt vor allem jungen Künstlern, die womöglich am Anfang einer großen Karriere stehen, eine Bühne.
Getragen wird das Bonner Schumannfest vom Verein Schumannhaus Bonn e.V. Förder des Festivals sind die Bundesstadt Bonn sowie einzelne Sponsoren und private Förderer.
Das Schumannfest ist Mitglied im im Schumann-Netzwerk (gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Bundesstadt Bonn).

(von links nach rechts: Markus Schuck // Initiator & Leiter Bonner Schumannfest, Ulrich Bumann // Stellv. Leiter Bonner Schumannfest, Pauliina Tukiainen // Künstlerische Beraterin Lied)