Drei Gedenkveranstaltungen zum 100. Geburtstag von Karlrobert Kreiten

17.06.2016 09:10

Öffentliches Gedenken am 17. Juni findet um 17 Uhr im Schumannhaus statt

Mit drei Veranstaltungen erinnern drei Bonner Institutionen – Gedenkstätte Bonn, Verein ProBeethovenhalle und Verein Schumannhaus Bonn – an den 100. Geburtstag des aus Bonn stammenden Pianisten Karlrobert Kreiten. Der Musiker wurde am 26. Juni 1916 in Bonn geboren. Seine Karriere als Pianist verlief höchst erfolgreich, er wurde als eines der größten Klaviertalente seiner Zeit gerühmt. Kreiten wurde wegen kritischer Äußerungen zum nationalsozialistischen Regime denunziert, vom Volksgerichtshof wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und am 7. September 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

 

 

 

Den Auftakt der Veranstaltungen macht am Freitag, 17. Juni, um 17 Uhr eine öffentliche Gedenkstunde, die aufgrund der Wetterlage im Schumannhaus, Sebastianstr. 182, stattfindet. Dr. Helmut Redeker, Vorsitzender des Kulturausschusses der Bundesstadt Bonn, wird eine Gedenkrede halten. Den musikalischen Part dabei bestreitet der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete junge Bonner Pianist Fabian Müller.

 

 

 

Eine Feierstunde zum 100. Geburtstag findet am Samstag, 25. Juni, um 17 Uhr im Studio der Beethovenhalle statt. Die Sopranistin Cecilia Acs und die Pianistin Tamara Serikova übernehmen den musikalischen Teil; dazu gibt es eine Ausstellung und einen Filmbeitrag von Schülern des Collegium Josephinum.

 

 

 

Am Geburtstag Karlrobert Kreitens, am 26. Juni, steht um 11 Uhr ein Gedenkkonzert im Bonner Schumannhaus an. Der russische Pianist Georgy Voylochnikov spielt Werke von Chopin, Schubert und Schumann. Voylochnikov ist 1. Preisträger der Karlrobert Kreiten Competition 2015.

 

 

 

Das Gedenken wird u.a. gefördert aus Projektmitteln der Bundesstadt Bonn.

 

Flyer zu den Gedenkveranstaltungen anlässlich des 100. Geburtstages von Karlrobert Kreiten