Roberto Porroni ist einer der bekanntesten Namen im Bereich der klassischen Gitarrenmusik. Sieger bei zahlreichen Jugenwettbewerben, hat er Meisterkurse bei Julian Bream und John Williams absolviert.
1977 wurde seine erste Langspielplatte aufgenommen.
1978 begann mit der Einladung nach Spanien durch Andrés Segovia eine erfolgreiche internationale Karriere, die ihn auf Tourneen durch ganz Europa, Amerika, den Nahe Osten, Korea, Japan, Singapur, Vietnam, Australien und Südafrika führte, wo er in einigen der bedeutendsten Konzertsäle auftrat: im Musikverein in Wien, der Mailänder Scala, der Fairfield Hall London, dem World Bank Auditorium Washington, der Musikhalle Hamburg, der Simon Fraser University Vancouver, dem Gewandhaus Leipzig, der Philarmonie St. Petersburg, dem Palacio de Queluz Lissabon, der Chopin Akademie Warshau, dem Ateneo Madrid, der Munhwalbo Hall Seoul, der Oji Hall Tokyo, Alti Auditorium Kyoto, Seoul Arts Center, Melba Hall Melbourne, Teatro Colon Buenos Aires).
Darüber hinaus nahm er an einigen der wichtigsten Festivals teil (Dubrovnik Sommer Festival, Berliner Fettstage, Gewandhaus Festtage, Miami Festival, Quèbec City Sommer Festival). Einen rossen Erfolg bescherten ihm seine unternommenen Tourneen in Russland, Asien (sechs Tourneen zwischen 1995 und 2003) die neun Tourneen in Kanada und den Vereinigten Staaten, wo er u.a. in New York, Washington, Chicago, Detroit, Miami, Montreal, Ottawa, Toronto und Vancouver gastierte. 1980 wurde er als UNICEF-Botschafter nach Wien eingeladen, hierauf folgte ein Auftritt als Solist mit Orchester in Mailand (Concierto de Aranjuez von Rodrigo).
Die bislang unveröffentlichen Manuskripte für Gitarre von Niccolò Paganini - ihre kritische Edition wurde von Porroni betreut - nahm er 1981 erstmalig auf CD auf. Porroni ist Mitarbeiter des italienischen Rundfunks RAI, für den er immer wieder Sendungen zur Gitarrenmusik betreut, des weiteren machte er Aufnahmen für ausländische Rundfunkstationen (u.a. deutscher, österreichischer, kanadischer, französischer, schweizerischer Rundfunk).
Er verfasste zahlreichen Transkriptionen von Klavierstücken des 19. und 20. Jh (Grieg, Debussy, Gershwin, Bartòk, Satie u.a.) für Gitarre, die er für seine dritte CD "Vom Klavier zur Gitarre" aufnahm, die auf einhellige Zustimmung bei Publikum und der Kritik stiess. Andere CD: "Una Chitarra per Vivaldi" mit Ensemble Duomo (1997), "Gershwin Classical Songs" (1998) mit James Creitz, Bratsche, "La Musica al Cinema" (1999) und “Le Americhe in Musica” (2001) mit Ensemble Duomo und “Impressioni Spagnole” (2002), “Musica & Film” (2004).
Er ist Gründer und Direktor des Ensemble Duomo, einer faszinierenden Kammermusikgruppe.
Zusätzlich zu seiner Konzerttätigkeit hält Porroni regelmässig Meisterkurse in verschiedenen Ländern ab und ist kunstlerischer Leiter der "I concerti della domenica" in Mailand und des Festivals "Musica e Natura" (Graubunden - Schweiz). Seine Studien an der Università Statale di Milano schloss er mit einer Diplomarbeit in Musikgeschichte ab.
Roberto Porroni spielt eine Gitarre von Antonino Scandurra gemacht

