Noémie Maria Klages

Die deutsch-französische Cellistin Noémie Maria Klages wurde 2000 in Wolfhagen bei Kassel geboren. Dort besucht sie zurzeit die Oberstufe der Wilhelm-Filchner-Schule. Mit vier Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht, nach der Suzuki-Methode. Seit 2010 hat sie Cellounterricht bei Prof. Alexander Gebert an der Hochschule für Musik Detmold.

 

Als Jungstudentin erhält sie dort außerdem Klavierunterricht bei Prof. Piotr Oczkowski sowie eine umfangreiche musikalische Ausbildung in Gehörbildung, Musikwissenschaft, Improvisation, Kammermusik und Musikergesundheit. Vier gemeinsame Auslandsreisen führten Noémie und die anderen Jungstudenten bisher zu intensiven Studienaufenthalten nach Italien und Griechenland. Sie besuchte mehrere Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, dem Barockcellisten Dmitri Dichtiar und Ludwig Quandt.

 

Neben ihrer regelmäßigen Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin war sie bis 2015 Stimmführerin im Theater-Jugendorchester des Staatstheaters Kassel. Seit 2014 ist sie Mitglied des Bundesjugendorchesters.

 

2013 gab sie ihr Debüt als Solistin mit der Jungen Philharmonie Nordhessen mit dem Cellokonzert von Johann Christian Bach. 2015 spielte sie mit der Orchestergesellschaft Detmold und dem Leipziger Symphonie Orchester das Konzert Nr. 1 von Camille Saint-Saens.


Neben mehreren ersten Preisen bei verschiedenen Regional- und Landeswettbewerben erhielt Noémie 2013 einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Violoncello Solo. 2015 wurde sie ins Förderprogramm der Stiftung „PE-Foerderungen Mannheim“
aufgenommen.