Lidija Bizjak wurde 1976 in Belgrad geboren: Mit 6 Jahren erhielt sie bereits Klavierunterricht bei dem bekannten Belgrader Klavierpädagogen Zlata Males. 1996 schloss sie ihre Ausbildung an der Musikakademie in Belgrad ab und studierte im Anschluss am Pariser Konservatorium bei Jacques Rouvier und Maurice Bourgue. Während dieser Zeit gewann sie Erste Preise sowohl mit Klavier- als auch mit Kammermusik.
Besonders wichtig für sie waren Begegnungen mit Ferenc Rados, Murray Perahia, Leon Fleisher, Arie Vardi, Alexander Lonquich, Ida Levin, Christoph Richter, Ksenija Jankovic, Irena Grafenauer und Sergio Azzolini.
Nach dem Gewinn zahlreicher nationaler Wettbewerbe, errang sie auch internationale Preise (Dublin International Piano Competition 2000 (1. Preis).
Lidija hat zahlreiche Auftritte absolviert, sowohl solistisch als auch mit renommierten internationalen Orchestern (Orchestre National de France, Britten Sinfonia, RTE Irland, Sinfonia Varsovia, Orchestre de Capitole de Toulouse, Orchestre de Picardie, Belgrade Philharmonic). Im Jahr 2000 wurde sie von der Cité de la Musique in Paris ausgewählt, zusammen mit dem Oboisten Alexei Ogrintchouk im Rahmen der Rising Stars Series Frankreich zu vertreten, was sie in neun der weltweit berühmtesten Konzertsäle führte wie New Yorker Carnegie Hall, Wigmore Hall in London, Wiener Musikverein, Concertgebouw in Amsterdam, Palais des Beaux-arts in Brüssel.
Sie hat bei Festivals wie BBC Proms in London, Open Prussia Cove et St Magnus in Großbritannien, Lockenhaus in Österreich, la Folle Journée in Nantes und in Tokio, Bemus und NOMUS in Serbien, Roque d'Anthéron Colmar, Périgord Noir, Nohant, Juventus, Midem Classic in Frankreich, Martinu in Prag, Domaine Forget in Kanada, Charlottesville in den USA.
Im Jahr 2002 gründete sie mit ihrer Schwester Sanja ein Klavier-Duo und zusammen sind sie in den wichtigsten Konzertsälen in Paris aufgetreten, auf verschiedenen Festivals in Frankreich, Italien, England und Serbien. 2005 gewannen sie zwei Sonderpreise beim ARD-Klavierduo-Wettbewerb in München und veröffentlichten zwei Live-Konzerte auf CD - für das Programm "Déclic" von Radio France und ein Stück für zwei Klaviere (Mozart, Schumann, Brahms) für die Meyer Stiftung und das Pariser Konservatorium.
Lidija Bizjaks erste Solo-CD mit Schubert und Schumann Sonaten unter dem Lyrinx-France-Label wurde mit dem "Diapason Découverte"-Preis ausgezeichnet. Ihre Aufnahme des Byzantinischen Konzertes für Klavier und Orchester von dem serbischen Komponistin Ljubica Maric (1909-2003) zusammen mit dem serbischen Radio-und Fernseh Orchester wurde 2010 veröffentlicht.

