Alexander Hülshoff

Nach Unterrichtung durch Helmut Zehetmair (Mozarteum Salzburg) und Wolfgang Marschner (Freiburg) wurde Tanja Becker-Bender 14jährig Studentin von Wilhelm Melcher (Melos Quartett) an der Musikhochschule Stuttgart. Nach einem exzellenten, vorzeitig abgelegten Abitur absolvierte sie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes ein Studienjahr bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London. Von 1997 bis 2000 setzte sie ihre Studien bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort und legte dort ihr Abschlussexamen mit Auszeichnung ab.

 

Von 2000 bis 2002 studierte Tanja Becker-Bender als Stipendiatin des DAAD und der ZEIT-Stiftung (Gerd-Bucerius-Förderstipendium) an der Juilliard School in New York bei Robert Mann, dem langjährigen Primarius des Juilliard String Quartet, und schloss dort mit dem Master of Music ab. Als einzige Geigerin des Jahres wurde sie ausgewählt, ihr solistisches Studium im renommierten "Artist Diploma" Programm der Juilliard School fortzusetzen. 2004 schloss sie dort ihr Studium mit einem exzellenten Solistenexamen ab.

 

Tanja Becker-Bender hat zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen:

  • Zweimal 1. Bundespreis für Violine Solo im Wettbewerb "Jugend musiziert" (1992 und 1996)  
  • Preis im Jakob-Stainer-Violinwettbewerb Münster (1993)                
  • Auszeichnung mit dem Sheldon Morgenstern Award des Eastern Music Festivals USA (1994)
  • Preis des Concours International de Musique de Chimay ECF Brüssel (1995)                    
  • Preis im Internationalen Violinwettbewerb "Premio Rodolfo Lipizer" in Italien 1996      
  • Preis im Internationalen Musikwettbewerb in Genf CIEM 1998 (bei Nichtvergabe des 1. Preises)
  • Auszeichnung mit dem "Bunkamura Orchard Hall Award 2000" in Tokyo in einem internationalen Wettbewerb der Musikhochschulen von Wien, Paris und New York.
  • Internationaler Violinwettbewerb "Premio Niccolò Paganini" 2001 in Genua (Italien): Auszeichnung mit dem 3. Preis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
  • Fünfmaliger Gewinn im Instrumentenwettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben (1996, 1997, 1999, 2000 und 2002), zuletzt im März 2002 verbunden mit der Leihgabe einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù (1728), des wertvollsten Instruments aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, eine treuhänderische Eingabe von "Blue de Brasil" der Fazenda Ipiranga
  • Houston Symphony League Award 2004 (USA)    

Nach ihrem frühen erfolgreichen Debüt als Solistin mit Orchester bei den Salzburger Schlosskonzerten im Jahre 1989 im Rittersaal der Alten Residenz Salzburg schloss sich eine rege Konzerttätigkeit an mit renommierten Orchestern in Europa, in Nord- und Südamerika, in Israel und in Ostasien: Mit dem Tokyo Philharmonic und dem Jerusalem Symphony Orchestra, mit dem Singapore Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, mit dem Nationalen Polnischen Radiosinfonieorchester, dem Belgischen und dem Ungarischen Nationalorchester, dem SWR Radiosinfonieorchester Stuttgart, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Chautauqua Symphony Orchestra (NY, USA).

 

Tanja Becker-Bender spielte in Kammermusikkonzerten zusammen mit Gidon Kremer, Boris Pergamenschikow, Yuri Bashmet und Arnold Steinhardt (Guarneri Quartet). Sie trat in Rezitals auf u.a. in Buenos Aires, Montevideo, New York, Brüssel, Antwerpen, London, Paris, Rom, Wien, Yokohama, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Daneben war sie Gast bei zahlreichen internationalen Festivals wie dem Aspen Music Festival, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Festival, den Schwetzinger Festspielen und dem Festival von Flandern.

 

Im Bach-Jubiläumsjahr 2000 führte sie sowohl in Stuttgart wie auch in Wien alle sechs Solosonaten von Johann Sebastian Bach in je zwei Konzertzyklen auf.

 

Zur Internetseite von Tanja Becker-Bender

Alexander Hülshoff, Jahrgang 1969, erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Martin Ostertag in Karlsruhe und Lynn Harrell in Los Angeles. Bereits im Alter von 28 Jahren wurde er Professor für Violoncello an der Folkwang Hochschule Essen.

 

Sowohl auf dem Gebiet der Kammermusik – Alexander Hülshoff konzertiert regelmäßig mit Lynn Harrell,Igor Oistrach, Boris Garlitsky,Vadim Brodsky, Gil Sharon, Hagai Shaham, u.v.a.m. – als auch als Solist ( in Zusammenarbeit mit dem Rundfunkorchester des SWR, den Brandenburger Symphonikern,der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Limburg Symphonie Orchester Maastricht, der Tschechischen Philharmonie Brünn, dem Orquesta Ciudad De Granada u.v.a.) machte er sich schon früh einen Namen.

 

Im Concertgebouw in Amsterdam und „de Doelen" in Rotterdam ist Alexander Hülshoff heute ebenso zuhause wie in der Berliner Philharmonie und in der Münchner Residenz. Seine Konzertreisen führen ihn regelmäßig in das europäische Ausland, den Nahen, den Fernen Osten und nach Nord- und Südamerika.

 

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Fernsehproduktionen im In- und Ausland sowie die kontinuierliche Herausgabe von CDs (etwa mit dem Sharon Quartett und dem Amati Ensemble bei Brillant Classics und dem Pianisten Thomas Leander bei amphion Records, sowie mit Patricia Pagny -das Gesamtwerk für Klavier und Violoncello von Beethoven- bei Novalis) dokumentieren seine Arbeit.

 

Alexander Hülshoff ist auf vielen international renommierten Festivals (u.a. Berliner Festwochen, Kfar Bum Festival/Israel, Schleswig Holstein Festival, Enesco Festival/Rumänien, Brahms Festival/Spanien, Amati 500 Festival Maastricht u.v.a.) ein gern gesehener Gast.


Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40 jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland wurde Alexander Hülshoff eingeladen beim Festakt in Toronto zu konzertieren.


Höhepunkte 2005 waren die dreiwöchigen Brasilien und Mexiko Tournee mit den Rokoko Variationen von Tschaikowski zusammen mit der Deutschen Philharmonie Merck mit anschließenden Konzerten in Darmstadt und Lissabon und das Eröffnungskonzert (Dvorak Cellokonzert) des Euriade Festivals zusammen mit der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz unter der Leitung von Ari Rasilainen.

 


Seine Interesse gilt es auch vergessene und verloren gegangene musikalische Schätze zu heben, so wie zum Beispiel die Kammermusikwerke und das Cello Konzert von Friedrich Gernsheim, sowie die Werke Robert Kahns und die Cello Konzerte von Anton Filz.
Alexander Hülshoff spielt ein altitalienisches Violoncello von Giovanni Grancino/Mailand 1691, das so genannte „David Popper Cello", aus dem Vorbesitz des gleichnamigen Cellovirtuosen und Komponisten.

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